WAS WIR MACHEN

Das FMGZ MEDEA e.V. ist das einzige Frauen- und Mädchengesundheitszentrum in Ostdeutschland von bundesweit etwa 15. Hier informieren und beraten Frauen hilfesuchende Frauen und Mädchen ab 6 Jahren in Gesundheitsfragen, um sie in ihrer Eigenkompetenz zu ermutigen, zu bestärken und auf einem selbstbestimmten Weg zu unterstützen.

In der Einzelberatung sehen wir – basierend auf einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis – immer den ganzen Menschen. Das bedeutet, dass wir nicht nur über einzelne konkrete Beschwerden oder Notlagen sprechen, sondern auch die Zusämmenhänge betrachten, um Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen: innen und außen, individuellen Anlagen und aktuelle Umstände in der jeweiligne psychosozialen Lebenswelt.

In Kursen und Workshops behandeln wir in kleinen Gruppen Themen der geschlechts- und altersspezifischen Gesundheitsförderung und -prävention wie:
– körperliches Wohlbefinden und Tipps zur Selbsthilfe
– gesunde Lebensbedingungen und -weise
– seelische Gesundheit
– Gleichstellung
– selbstbestimmte Sexualität
– Gewaltprävention

Aktuelle gesundheitspolitische Aspekte greifen wir auf, bieten Vorträge, Lesungen und Seminare an. Auf Anfrage kommen wir mit unseren Angeboten auch gern in Ihre Einrichtung. In unserer Bibliothek wartet ein umfangreicher Fundus auf Sie.
 
In unseren Netzwerken setzen wir uns für die Entfaltung gesundheitsfördernder Lebensbedingungen in Sachsen ein:
– Bundesverband der Frauengesundheitszentren in Deutschland e.V.
– Paritätischer Wohlfahrtsverband Sachsen
– D.I.K. – Bündnis gegen häusliche Gewalt
– FachAG Mädchen* und junge Frauen*
– Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
– Netzwerk Frauengesundheit für Dresden
– Runder Tisch zur Versorgung traumatisierter/psychisch erkrankter Geflüchteter in Dresden und Umgebung
– Verbund Dresdner Frauenprojekte
– FrauenNestwerk u. a.

WARUM WIR DAS TUN
Wir halten Vorgänge in unserem Leben wie Menstruation, Schwangerschaft und Gebären oder Wechseljahre für normal und  nicht für kontrollbedürftige Krankheiten. Wir befürworten Vielfalt und Toleranz, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung angesichts eines wachsenden gesellschaftlichen Norm- und Selbstoptimierungsdrucks über Werbung und soziale Medien. Wir sind überzeugt, dass es  sinnvoll ist, wenn Patientinnen als gut informierte, mündige Nutzerinnen an der Gesundheitsversorgung teilhaben.

Praktikum und Freiwilligendienst
Du suchst einen Praktikumsplatz? Oder hast Lust auf ein Freiwilligenjahr? Bei uns bist du willkommen, bitte melde dich. Wir gucken dann zusammen, was für dich passen könnte.

UNSER TEAM

Angelika Römmermann, Jg. ’69, Diplompädagogin, Gesundheitswissenschaftlerin (MPH): Projektkoordination

Karina Rabe, Pharmazieingenieurin, Heilpraktikerin: Frauengesundheit

Janett Schmiedgen, Diplompädagogin: StoP-Projekt

Kathrin Bein, Jg.’70, Diplom-Sozialpädagogin (FH), WenDo-Trainerin: körperorientierte Traumaarbeit (SEI), Gewaltprävention mit Mädchen und Frauen

Clarissa Bachmann, Jg.’70, Diplom-Sozialpädagogin (FH): sexualpädagogische Mädchenarbeit

Gabriela Nickl, Jg. ’64, BA Soziale Arbeit, Diplom-Ingenieur-Ökonomin: Gesundheitsförderung für asylsuchende Frauen

Anke Müller-Gupte, Jg. ’61, Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin: Gesundheitsförderung für asylsuchende Frauen

Una Giesecke, Jg. ’65, Redakteurin: Öffentlichkeitsarbeit

Elena Tsirkina, Jg. ’69, Diplomingenieurin für Mikroelektronik: Verwaltung

Marjan Zokaei, Jg. ’74, MA Wirtschaftswissenschaften: Übersetzungen in der Flüchtlingsbegleitung

HONORARKRÄFTE

Sylke Patka, Jg. ’63, Hebamme: Gesundheitsförderung für asylsuchende Frauen
Erdmute Satlow
: Psychologische Beratung
Corinna Plagemann: Rückbildung, Diaphragmaanpassung, Fruchtbarkeitsmassage