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SOLI-Veranstaltung für das Mädchen*Projekt MAXI

Liebe MAXI-Freunde, Unterstützer*innen und Interessierte,

Wir geben nicht auf und nutzen unsere (kreative) Power und den stärkenden Rückwind der letzten Support-starken Wochen und Monate, um weiter für den Erhalt des Präventionprojektes MAXI zu kämpfen!

Wir freuen uns Euch mitzuteilen, dass Wir aus diesem Anlass Ende Mai ein großes Konzert veranstalten🎉! Lasst uns feiern, tanzen, gemeinsam Spaß haben und uns verbinden in Zeiten finanzieller und politischer Krisen!

+++ für die Gleichberechtigung und Stärkung von Mädchen* und Frauen*!!!+++

Freut Euch auf tolle Künstler*innen wie:
+IUMA + PAULA PETERSSEN + FRESH LION + ELLA BECK + Wannanelly+

Bringt Eure Liebsten mit und seid gespannt auf ein wundervoll kontrastreiches Event! Da ist für jede*n was dabei.
Euer MAXI-TEAM

MAXI-POWER auch im MAI!

Durch eine unglaublich großzügige Spende einer Unterstützerin kann das Mädchen*projekt MAXI auch im MAI weiterhin für Mädchen* und junge Frauen* da sein!

Wir sind dankbar für diese tolle Unterstützung und die damit verbundene Möglichkeit weiterhin Angebote bereitstellen zu können!!! DANKE! DANKE! DANKE!🥰

Vielleicht sehen Wir ja die ein oder andere im Kurs.. Sonst meldet Euch bei Anliegen auch gern telefonisch oder per Mail bei uns!

Mail: maxi@medea-dresden.de
Tel.: 0351/8951209

Wir freuen uns! EUER MAXI-TEAM


GOOD NEWS: MAXI findet im April statt!

HEY DU!

Stell dir vor, es gibt gute Neuigkeiten und DU bist dafür verantwortlich!

Denn genau so ist es:

Du hast vor Kurzem für MAXI gespendet und somit kann dieses wichtige Präventionsprojekt im April fortgesetzt werden.
Dazu gehören aktuell: WenDo-Kurse, Schulworkshops und Einzelberatungen für Mädchen* ab 6 Jahren.

Die Mädchen*, Team MAXI und auch das gesamte Team rund um MEDEA danken dir für deinen Support!
Ohne DICH wäre das alles nicht möglich!

Damit es so weitergehen kann, brauchen wir dich weiterhin an Board:
Rede über das Projekt, streue es in deinen Netzwerken und spende weiterhin, wenn du die Möglichkeiten dafür hast!
Denn ja: Durch antifeministische Strömungen und den Rechtsruck in Deutschland wird es für Projekte, wie MAXI, immer schwerer fortzubestehen. Daher brauchen wir die gesamte Solidargemeinschaft, der MAXI genau so am Herzen liegt wie uns!

Wir kämpfen weiterhin zusammen für Mädchen*- und Frauen*rechte!

#IchBinTeamMAXI

Projektabschluss Mütter*gesundheit – Ende unserer Angebote für Mütter*

In Folge der Kürzungen im Dresdner Stadthaushalt musste unser Projekt Mütter*gesundheit im Frauengesundheitszentrum ab 2025 leider eingestellt werden. Daher können einige unserer bisherigen Angebote, die sich spezifisch an Mütter* gerichtet haben, nicht weiter angeboten werden.
Lediglich die WenDo-Kurse für Mütter* und Töchter* sowie die Kurnachsorge für Mütter* finden weiterhin statt.

Wir bedauern diese Entwicklung sehr, gerne hätten wir das Projekt und die verschiedenen Angebote weiter fortgeführt. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und die gemeinsame Zeit im Rahmen der Kurse und Workshops.

Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis! 

Ihr Team des FMGZ MEDEA e.V.

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Internationaler Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung: universelle, qualitativ hochwertige und erschwingliche Gesundheitsversorgung für jederMann.

Am 12. Dezember 2024 ist der Internationale Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung, an dem eine universelle, qualitativ hochwertige und vor allem für alle Menschen zugängliche Gesundheitsversorgung gefordert wird. Die Gesundheit von Frauen* und Mädchen* ist weltweit untrennbar mit gesellschaftlichen Strukturen, Rollenbildern und biologischen Unterschieden verknüpft. Auch 2024 sind patriarchale Strukturen in Deutschland immer noch präsent und wirken in die Gesundheitsversorgung und den Alltag hinein. Gesellschaftliche Ungleichheiten, in denen Frauen* und Mädchen* häufiger geschlechtsspezifische Diskriminierung, Gewalt und ökonomische Benachteiligung erleben, spiegeln sich in vielfältigen Aspekten der Frauen*gesundheit wieder.

Frauen* sind oft Hauptverantwortliche für Haushalt, Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen. Die spezifischen Anforderungen, die sich aus der Doppelbelastung durch Beruf und Care-Arbeit ergeben, führen dazu, dass Frauen* vermehrt in Teilzeit arbeiten. Hinzu kommt, dass Frauen* häufiger in schlechter entlohnten Berufen arbeiten oder bei gleicher Arbeit oft weniger verdienen als Männer. Das wirkt sich langfristig negativ auf ihre ökonomische Situation und damit auch ihre Gesundheit aus. Gerade alleinerziehende oder arbeitslose Frauen* sind oft erheblich belastet. Frauen* sind zudem deutlich häufiger von Altersarmut betroffen.

Zudem sehen sich Frauen* und insbesondere Mütter*, tagtäglich strukturellen Hürden und Herausforderungen gegenüber, die tief in unserer Gesellschaft, unseren Institutionen und Normen verwurzelt sind. Diese Herausforderungen, wie unzureichende Betreuungsangebote, ungerechte Elternzeitregelungen, Diskriminierung am Arbeitsplatz und ungleiche Bezahlung, führen oft dazu, dass Frauen* ihre eigenen Fähigkeiten und Leistungen in Frage stellen, obwohl sie in Wirklichkeit gegen eine systemische Ungerechtigkeit ankämpfen und daran oft scheitern. Es ist entscheidend diese strukturellen Probleme zu erkennen und auch als solche zu thematisieren.

Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ist auch ein gesellschaftlich tief verankertes Problem und stellt ein enormes gesundheitliches Risiko dar. Rund jede dritte Frau* erlebt in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt. Alltagssexismus oder sexuelle Belästigung erleben noch weitaus mehr Frauen* und Mädchen*. Solche Gewalterfahrungen können körperliche, psychische und psychosomatische Folgen haben und sich auch auf die reproduktive Gesundheit auswirken. Auch die Lebenssituation und das Sozialleben der Frauen* sind häufig stark beeinträchtigt. Es braucht, vor allem vor dem Hintergrund angestiegener Gewalttaten gegen Frauen*, ausreichend Schutz- und Unterstützungsmöglichkeiten, für gewalterfahrende Frauen* und Mädchen*.

Zudem sind Frauen* und Mädchen* nachweislich häufiger von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Essstörungen betroffen als Männer. Neben gesellschaftlichen Erwartungen, sozialen Rollenbildern und geschlechtsspezifischen Diskriminierungserfahrungen spielen auch hormonelle Einflüsse eine wesentliche Rolle. Sie beeinflussen beispielsweise nicht nur den Menstruationszyklus, sondern zum anderen auch das Risiko für verschiedene Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen, die bei Frauen* deutlich häufiger auftreten. Auch Erkrankungen wie Endometriose, Myome oder Gebärmuttersenkungen und auch die Herausforderungen durch Schwangerschaft und Menopause stellen spezifische Belastungen dar, die oft mit erheblichen physischen und psychischen Beschwerden einhergehen.

Trotz dieser Unterschiede wurden Frauen* lange Zeit aus klinischen Studien ausgeschlossen. Weiterhin wird noch immer der männliche Körper als Standard verwendet, was sich in einer deutlichen Forschungs- und Wissenslücke hinsichtlich geschlechtsspezifischer Aspekte deutlich macht. Dies führt nicht nur zu fehlerhaften oder ausbleibenden Diagnosen und ungeeigneten Behandlungsansätzen, sondern kann auch potenziell schädlich sein. Medikamente sind nicht auf den weiblichen Körper abgestimmt und mögliche Unterschiede in der Wirkweise und Dosierung bei Frauen* und Mädchen* werden nicht ausreichend berücksichtigt.

Um der Komplexität der Frauen*gesundheit gerecht zu werden, ist es zudem notwendig, eine intersektionale Perspektive einzunehmen, die neben dem Geschlecht auch den sozioökonomischen Status sowie die Zugehörigkeit zu ethnischen oder sexuellen Minderheiten berücksichtigt. Um eine gerechte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, bedarf es struktureller Veränderungen, die den spezifischen Bedürfnissen von Frauen* und Mädchen* Rechnung tragen, die weibliche Lebensrealität besser berücksichtigen und sich aktiv gegen soziale Ungleichheiten einsetzen, die Frauen* und Mädchen* in vielerlei Hinsicht belasten.

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Kostenfreies berufliches Coaching

Frauen*, die sich nach ihrer Elternzeit, Pflegezeiten oder längeren Auszeiten, beruflich neu orientieren wollen, finden in der Agentur für Arbeit, in der „Berufsberatung im Erwerbsleben“, individuelle Beratung. Neben Fragen zur Qualifizierung und Weiterbildung gehören auch folgende Themen dazu:

  • Selbstständigkeit
  • Bewerbungstraining
  • Generell Unterstützung bei beruflicher Orientierung
  • Weiterbildungen und Finanzierung
  • Studienberatung (nicht für Schüler*innen)

Tel.:       +49 (03591) 66 1230
Fax:       +49 (03591) 66 1077
E-Mail:   Lausitz.BBiE@arbeitsagentur.de

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Selbstfürsorge- Alltagstipps II

Mütter versorgen gern andere, sorgen sich und können oft schlecht „nein“- sagen. Dieses Verhalten ist kulturell tief in ihnen verwurzelt und führt sie oft in die Erschöpfung. Die gute Nachricht, man kann es lernen. Mag es sich zunächst falsch anfühlen, es wird zunehmend leichter. Es braucht etwas Mut und es gilt auszuhalten, dass es den Gegenüber nicht gefallen wird und man weniger geliebt wird. Wie geht es ganz konkret?

Nein sagen lernen, ohne Begründung oder mit „nein, es geht nicht!“ fällt oft zu schwer. Meist versucht der Gegenüber nachzuverhandeln. Dann könnte es hilfeich sein: „nein, weil es nicht geht.“ oder nein, weil ich nicht kann.“
1. Selbstbeobachtung:
– Welche Bälle (Aufgaben) werden mir zugespielt?
– Welche Bälle spiele ich mir selbst zu?
2. Dann ist es wichtig:
– Gib Dir die Selbsterlaubnis! und
-habe Mut haben, „nein“ zu sagen! Manchmal hift es, das „nein“ zu wiederholen.
3. ➢ Für ganz Mutige: Nein sagen, ohne Begründung
4. ➢ Oder sagen „ich muss darüber z.B. eine Nacht nachdenken, ich komme dann nochmal auf Dich zu.“
Das könnte eine Übung für den No-vember sein!

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Selbstfürsorge- Alltagstipps Teil I

Selbstfürsorglich sei, um den eigenen Alltag besser zu bewältigen und Kräfte zu sammeln, wie geht das konkret im stressigen Familienalltag? In einem Alltag, in dem Mütter* und besonders Alleinerziehende ständig überlegen, was noch alles zu tun und nicht vergessen werden darf? Mental load ist in „aller Munde“. Dieser Begriff meint genau dieses ständige Denken an zu erledigende Aufgaben: von den abzugebenden Bibliotheksbüchern bis zum Einkauf und dem lange versprochenen Anruf bei der Mutter. Mental load erschöpft Mütter* und Eltern. Allein dieses Denken stresst den Körper und führt zu Stressymptomen, kann krank machen. Um nicht zu viel Kraft zu verlieren, hilft es ganz bewusst gegenzusteuern. Besonders Mütter* fühlen sich verantwortlich, erziehen allein und haben wenig Muße. Aber was sind erste Schritte, die kleinen Auszeiten verschaffen? Wichtig ist:

1. Richte Dir kleine Rituale im Alltag ein. Das kann z.B. ein bewusst getrunkenes Lieblingsgetränk sein, das mit allen Sinnen genossen wird. Es ist dabei wichtig, sich dafür mit allen Sinnen wahrzunehmen, wie fühlt sich die Tasse an, wie duftet es, schmeckt das (leckere) Getränk, um diesen Moment zu genießen. Diese kleine Übung verlangt Regelmäßigkeit. Es ist zu empfehlen, sie fest im Alltag zu integrieren („immer dann, wenn die Kinder eingeschlafen sind oder immer dann, wenn man selbst ins Bett geht“).

2. Schwerpunkte setzen, denn weniger ist mehr. Es ist wichtig, sich z.B. zu fragen, welche Aufgaben an diesem Tag wirklich und unaufschiebbar sind.

3. „Worst case“- die Frage nach dem schlimmstmöglichen Fall kann Abstand bringen. Was geschieht, wenn dieser eine Punkt auf der „to-do-Liste“ aufgeschoben wird? Denn nicht immer lassen sich Tage durchplanen. Es kommt meist etwas dazwischen, Kinder erkranken oder vergessen etwas, dass noch dringend bis morgen zu besorgen ist. Dann lohnt es sich zu fragen, was geschieht, wenn diese Aufgabe auf (über)morgen verschoben wird. Sich das zu erlauben, großzügig mit sich umzugehen und nicht Perfektion anzustreben, verlangt Mut und ein echtes Umdenken. 

4. „Tadaa-Liste“: statt noch mehr „to do“-Listen zu schreiben, lohnt sich eine „tadaa!-Liste“ eine Möglichkeit wirklich zu sehen, was Ihr Mütter* und Eltern heute alles schon geschafft haben. Das kann den oftmals überkritischen Blick auf das noch zu Erledigende (und sich selbst) verändern: hin zu dem, was Du als Mutter* bereits heute geschafft hast. 

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Kostenfreie „Haushaltshilfe“ für Schwangere oder Wöchnerinnen

Was viele nicht wissen, Krankenkassen fördern „Haushaltshilfe“. Nach stationären oder ambulanten Behandlungen und für Schwangere und Wöchnerinnen ist das unter bestimmten Bedingungen sogar kostenfrei möglich. Die Voraussetzung bilden der § 24 und der § 38 SGB V, wenn die Versicherte z.B. wegen Schwangerschaft oder Entbindung durch Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Übelkeit den eigenen Haushalt nicht mehr selbst führen kann oder andere im Haushalt lebende Personen fehlen. Diese Regelung betrifft Familien, in der das jüngste Kind das 12. Lebensjahr noch nicht überschritten hat. Dafür ist ein Antrag zu stellen. Dieser muss unter dem Stichwort „Haushaltshilfe“ bei der Krankenasse beantragt werden. Jede Krankenkasse hat ein eigenes Formular. Finden Sie das Formular nicht auf der Website, sollten Sie es per Mail oder Telefon freundlich und beherzt anfordern. Auch in Sonderfällen, wenn die/ der Partnerin nicht berufstätig, aber selbst erkrankt ist, kann der Antrag auf Haushaltshilfe gestellt werden. Geben Sie an, dass Sie bisher den Haushalt selbst geführt haben und tragen Sie Ihre/n Partnerin ein. Bedenken Sie, Einkaufen, frische Nahrungszubereitung und Kinderbetreuung fallen tagsüber an und können nicht ausschließlich am Abend durch den Partner*in erledigt werden. All diese Aufgaben können dann über eine/n Dienstleister oder Privatperson, auch durch eine Mütterfürsorgerinnen ausgeführt werden. Letztere gibt es einige in Dresden. Wichtig dafür ist eine „Ärztliche Bescheinigung“, die von Hebammen, Gynäkologinnen oder nach einem Klinikaufenthalt, vor der Entlassung, durch die behandelnde Ärztin ausgefüllt werden. Zusammen mit dem Antrag wird beides an die Krankenkasse versandt. Wir helfen Ihnen gern beim Antrag.

Jana Giersberg

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