Kategorie: Aktuelles

Frauenspaziergang anläßlich des Frauengesundheitstages

Anlässlich des Tages der Frauengesundheit veranstaltet das Frauengesundheitszentrum einen Spaziergang durch die Dresdner Neustadt.
Auf einem Spaziergang am Rand des Szeneviertels erzählt Una Giesecke, Autorin des Buchs „Von Maria bis Mary“, Geschichte(n) aus der Äußeren Neustadt über und für Frauen. Vor historischen Fassaden und dahinter geht es um Mütter und Kinder, Existenzgründerinnen oder Künstlerinnen.

Kosten: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (Barzahlung bei Stadtführerin)
Nächster Termin: 24.05.2019, 17.00 Uhr
Treff: Straßenbahnhaltestelle Linie 11 Diakonissenkrankenhaus stadtauswärts
Dauer: ca. 2 Stunden
weitere Infos/Anfragen:  fgz[at]medea-dresden.de

Homepage mit Wahlprüfsteinen zur Gleichstellung in Dresden online

Das Netzwerk der Projekte der Gleichstellungsarbeit Dresden hat Wahlprüfsteine entworfen, um die Sichtweisen und Vorhaben der Parteien für die nächste Legislatur des Stadtrats zu erfragen. Dabei galt es, Stellung zu beziehen, wie es in Dresden in Sachen Gleichstellung, Zusammenhalt, Vielfalt und Teilhabe, Gesundheit, Kunst und Kultur etc. weitergehen soll.
Die Antworten der Parteien fielen ganz unterschiedlich aus. Um den Bürger*innen und Bürgern* der Stadt Dresden eine Unterstützung zu bieten, welche Partei sich für die Belange der Gleichstellungsarbeit engagiert, haben wir nach bestimmten Kriterien Smileys vergeben.Mit diesen Wahlprüfsteinen und der Kategorisierung mit Smileys hoffen wir, einen Beitrag zur Wahlentscheidung geleistet zu haben, um das Kreuz zur Kommunalwahl am 26.05.2019 für jede*n persönlich an der „richtigen“ Stelle zu setzen.

Link zur Homepage mit den Wahlprüfsteine und Antworten der Parteien für die Wahlen zum Dresdner Stadtrad.

Kräuterseminar

Am Samstag, den 19. Oktober 2019 laden wir zum Kräuterseminar ein.
Welche Kräuter und Gewürze Sie unterstützen, um gesund durch die kalte und nasse Jahreszeit zu kommen und was Sie tun können, falls es Sie doch erwischt hat, verraten wir Ihnen im Seminar.

Kursleiterinnen: Karina Rabe und Janett Schmiedgen

Zeit:   10.00 bis 16.00 Uhr
Ort:    Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA, Prießnitzstraße 55, 01099 Dresden
Kosten:  30 € Teilnahmebeitrag & 10 € Kosten für Lebensmittel
Anmeldeschluss:   04.10.2019 an fgz[at]medea-dresden.de

„LADIES*, ES IST ZEIT!“ – Presseerklärung zum Start der Kampagne

#ladiesesistzeit Kampagne ruft im Wahljahr 2019 zur Solidarität mit Gleichstellungsprojekten auf.

Die Kampagne #ladiesesistzeit ist eine Initiative Dresdner Gleichstellungsprojekte. Unter dem titelgebenden Motto rufen die Initiatorinnen* dazu auf, sich zu solidarisieren und gemeinsam für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft zu kämpfen.

Die Möglichkeiten reichen dabei von einer Beteiligung am Frauen*- und Feministischen Streik am 8. März bis hin zur eigenen Wahlentscheidung bei den Kommunal- und Landtagswahlen 2019. Sie werden von den Initiatorinnen* und unterstützenden Projekten in den sozialen Medien über den Hashtag #ladiesesistzeit angekündigt.

Karin Luttmann aus dem FrauenBildungsHaus Dresden erklärt dazu:

„Eine geschlechtergerechte Gesellschaft ist noch längst nicht Wirklichkeit geworden. Ob ungleiche Bezahlung, unentgeltliche und ungleich verteilte Sorge- und Hausarbeit, (Alters-)Armut, Sexismus, Frauen*feindlichkeit oder Gewalt – noch immer gehören geschlechtsbedingte Diskriminierungserfahrungen zum Alltag von Frauen*. Die Fachstellen und Projekte setzen sich mit politischer Bildung aktiv für ein gesellschaftliches Umdenken ein und unterstützen mit Beratungsangeboten die am massivsten von der gesellschaftlich bedingten Diskriminierung Betroffenen: Zum Beispiel Betroffene von Beziehungsgewalt, Alleinerziehende, lanzeiterwerbslose Frauen* und auch Männer*.“

In Dresden gibt es jedoch viele Orte, die sich speziell für Frauen* und Mädchen*, aber auch für Männer* und Menschen jenseits dieser Kategorien einsetzen und so den Weg für eine (geschlechter-)gerechte Gesellschaft ebnen. Diese Orte existieren auf Grundlage öffentlicher Fördermittel, vor allem von Kommune und Land. Diese Gelder sind wichtig, weil die Angebote in aller Regel kostenlos oder sehr günstig sind, damit alle Menschen sie nutzen können. Das macht sie jedoch abhängig vom politischen Willen, denn der Dresdner Stadtrat und der Sächsische Landtag entscheiden über die Höhe der bereitgestellten Fördermittel.

An aktuellen Beispielen zeigt sich, wie gefährdet bereits jetzt die Arbeit der Gleichstellungsprojekte ist. Eine neue konservative Mehrheit im Dresdner Stadtrat spricht sich bis jetzt gegen eine ausreichende Förderung für die Jahre 2019 und 2020 aus, um die allgemeinen Kostensteigerungen u.a. im Gleichstellungsbereich zu finanzieren und somit zumindest den Status quo zu erhalten. Auf Landesebene hat die CDU sich jüngst gegen den aktuellen Entwurf eines neuen Gleichstellungsgesetzes ausgesprochen, das im Koalitionsvertrag von 2014 vereinbart und seitdem unter Beteiligung von Männer*- und Frauen*verbänden wie auch Gewerkschaften im Bereich von Staatsministerin* Petra Köpping erarbeitet wurde. Damit wird das Gesetz nicht wie geplant und vereinbart bis zur Landtagswahl am 1. September in Kraft treten. Was nach den Wahlen damit geschieht, d.h. ob es überhaupt kommt, ist nicht abzusehen.

„Rechtspopulist*innen stehen der Stärkung von Frauen*, Mädchen*, Geflüchteten und Migrantinnen* entschieden entgegen. Eine Mehrheit dieser Parteien und Positionen in den Parlamenten wird bedeuten, dass diese Orte in Dresden und Sachsen keine Zukunft haben.“, so Karin Luttmann weiter.

Die Initiatorinnen* rufen daher dazu auf, bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 und den Landtagswahlen am 1. September 2019 wählen zu gehen und zu zeigen: Ladies*, es ist Zeit, für eine gerechtere und damit für eine solidarische und friedliche Gesellschaft zu kämpfen!

Kontakt: Karin Luttmann (FrauenBildungsHaus Dresden e.V.)
Mobil: 0176 219 955 36
Festnetz: 0351 310 52 75

Eine Initiative von

* D.I.K. Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt/Stalking des Frauenschutzhaus Dresden e.V.
* Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* Dresden (in Trägerkooperation des Verbunds Sozialpädagogischer Projekte e.V. und des *sowieso* Frauen für Frauen e.V.)
* FrauenBildungsHaus Dresden e.V.
* Frauenförderwerk Dresden e.V.
* Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V.
* Gerede – homo, bi und trans e.V.
* Kreative Werkstatt Dresden e.V.

Mit Unterstützung von

* Pia Barkow, Stadträtin* (DIE LINKE)
* Ulrike Caspary, Stadträtin* (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
* Dana Frohwieser, Stadträtin*, Fraktionsvorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin* (SPD)

Wie geht es weiter mit Dresdens sozialen Projekten?

In einer Sondersitzung diskutiert der Dresdner Stadtrat am Freitag die Entscheidung über das Budget für Gleichstellung, Soziale Projekte, Jugendhilfe und kommunale Kulturförderung.
Sollte die Finanzierung wegfallen, stünden viele Initiativen vor dem Aus. Bereits im Januar haben wir über die Thematik berichtet und die Politik dazu befragt. Dresden Fernsehen hat sich heute mit Vertretern der involvierten Organisationen getroffen um über ihre Sicht der Dinge zu sprechen.
Hier der Beitrag vom Dresden-Fernsehen.

Neue WenDo-Kurse

Die Kurse vermitteln Frauen Grundlagen zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Sie erhalten Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen und zu rechtlichen Aspekten der Selbstverteidigung Weiterlesen

Fensteröffnung bei Advenster

Am 17. Dezember sind Neugierige zu uns eingeladen, wenn sich hier eines der 24 Fenster im lebendigen Neustädter Adventskalender öffnet. Im Rahmen der diesjährigen Advenster-Aktion in Dresdens Szeneviertel geben Mitarbeiterinnen des Frauengesundheitszentrums Tipps, wie frau entspannt durch die Adventszeit kommt. Gern stellen wir unsere Arbeit bei einem gemütlichen Plausch mit Tee und Gebäck vor. Schaut doch einfach mal rein!

Montag, 17.12. von 18 bis 18.30 Uhr

Spende vom Rewe-Frauenlauf für MEDEA

Exakt 787,75 Euro kamen zusammen, als am 15. September 2018, zum 6. Rewe-Frauenlauf in Dresden knapp 2.500 Läuferinnen antraten. Das ist Rekord, im Vorjahr waren es rund 2.000, zur Premiere noch 1.000. „Man läuft hier nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Frauen und Mädchen“, erklärte Stefanie Stein vom Dresdner Veranstalter Laufszene Events GmbH. Jede Teilnehmerin spendete mit ihrer Anmeldegebühr fünf Cent pro gelaufenem Kilometer an das Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V. in Dresden.

Scheckübergabe vorm Startschuss: Angelika Römmermann vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum dankt den Teilnehmerinnen und Organisatoren des 6. Rewe-Frauenlaufs für die Spende. Foto: Una Giesecke

Scheckübergabe vorm Startschuss: Angelika Römmermann vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum dankt den Teilnehmerinnen und Organisatoren des 6. Rewe-Frauenlaufs für die Spende. Foto: Una Giesecke

Auf der Zehn-Kilometer-Strecke starteten 680 Läuferinnen, die Fünf-Kilometer-Runde durchs Zentrum absolvierten 1.791 Frauen und Mädchen, also das Gros der Teilnehmerinnen. Bereits nach rund 18 Minuten lief Sophie aus Aschersleben durchs Ziel. Doch um Höchstwerte ging es nicht in erster Linie, sondern ums Dabeisein bei der Laufparty, um Spaß, ums Angefeuertwerden von Sambabands und Trommlern, von Freunden und Verwandten.

Und natürlich um die eigene Gesundheit. „Mit Ihrer heutigen Spende“, sagte MEDEA-Leiterin Angelika Römmermann zur Scheckübergabe, „ist es uns weiterhin möglich, Dresdnerinnen von der Oma bis zur Enkelin dabei zu beraten und zu informieren, wenn diese – so wie Sie heute – etwas für ihren Körper und ihre Seele tun wollen.“ Dies bestätigte auch eine Befragte dem Reporter des MDR-Sachsenspiegels: „Wir Frauen sollen ja die beste Liebhaberin und Ehefrau sein, wir sollen im Haushalt und auf Arbeit funktionieren. Und das Laufen lässt die Gedanken, den Körper, den Geist frei werden.“

Diese Charity-Aktion des Veranstalters Laufszene Events sieht Römmermann auch als Zeichen der Anerkennung. Seit Anfang der neunziger Jahre ist MEDEA das einzige Frauen- und Mädchengesundheitszentrum in den neuen Bundesländern. „Sie, liebe Frauen, helfen mit Ihrer Spende unseren Klientinnen, dass sie weiterhin bei uns einen geschützten Ort und ein offenes Ohr finden, wenn sie Rat und Austausch suchen, um gesund und unversehrt zu bleiben oder um ihre Heilung selbst in die Hand zu nehmen. Wir helfen ihnen dabei, als mündige, aufgeklärte Töchter und Bürgerinnen Dresdens sich eigenverantwortlich und selbstbestimmt auf ihren eigenen Weg zu mehr Gesundheit zu begeben.“

Link zum MDR-Beitrag: https://www.mdr.de/tv/programm/video-231248_zc-12fce4ab_zs-6102e94c.html