Kategorie: Aktuelles

Mädchen*treff Freitag 23.01.2026



HEY! Unser erster Mädchen*Treff im Neuen Jahr steht wieder an!
Und damit eine tolle Zeit mit diesmal kleinen Überraschungen, gemeinsamen Austausch in entspannter Atmosphäre und den ein oder anderen Leckereien!

Also haltet Euch den Nachmittag frei!
Wir freuen uns auf Euch!

Weihnachtsgrüße & Schließzeit


In dieser besonderen Zeit des Jahres möchten wir innehalten und Danke sagen – für Eure Unterstützung, Eure Solidarität und das Vertrauen in die Arbeit des Frauen- und Mädchengesundheitszentrums MEDEA e.V.

Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, achtsam mit sich selbst und miteinander zu sein, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Wir wünschen Euch erholsame Feiertage, Momente der Besinnung und einen guten, kraftvollen Rutsch in ein hoffnungsvolles neues Jahr 2026.

Auch wir lassen das alte Jahr nun in Ruhe ausklingen und sammeln neue Kraft für ein schönes, schöpferisches und solidarisches Neues Jahr, aber auch für alle Herausforderungen, die uns 2026 erwarten.
Daher bleibt das Frauen- und Mädchengesundheitszentrum in der Zeit vom 20.12. bis 04.01.2026 geschlossen. Ab 05.01.2026 sind wir wieder wie gewohnt für Euch da.

Seit achtsam mit Euch selbst und den Menschen in Eurem Nahfeld.
Wir freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr mit Euch.

Herzliche Grüße
Euer Team vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V.

Mädchen*Treffzeit bei MAXI

wir wollen Euch gern einmal im Monat für eine Mädchen*Treffzeit bei MAXI einladen

in dieser Zeit wollen wir mit euch ins Gespräch kommen, uns bewegen und kreativ werden zu folgenden Themen:

Entspannung und Wellness
Körper und Gesundheit,
Liebe, Freundschaft und Sexualität
Selbstvertrauen

++WORKSHOP ‚STARKE WORTE‘ am 24.11.++

IM RAHMEN DER AKTIONSWOCHE GEGEN PATRIARCHALE GEWALT

Dieser Workshop richtet sich an alle interessierten FLINTA*, die sich im Alltag mehr sprachliche Schlagkraft und Sicherheit wünschen – Für SICH selbst und für ANDERE.

Gemeinsam schaffen wir einen solidarischen Raum, in dem wir über geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt sprechen, uns gegenseitig stärken und Wege finden, sprachlich klar und selbstbewusst zu handeln. Wir stärken Selbstwirksamkeit, üben verbale Reaktionen ein und ermutigen uns gegenseitig, nicht zu schweigen. Teile deine Erfahrungen, finde Verbündete – und werde laut!

Ort: Dürerstr.99
Zeit: 17-19Uhr

Anmeldung: maxi@medea-dresden.de

Vortrag „Vorsorge in der Frauen-Heilkunde“ am 12.11.2025

Ein Vortrag für Frauen* mit Migrations-Erfahrung. Der Vortrag ist in einfacher Sprache.

In diesem Vortrag sprechen wir über:
– Regelmäßige Untersuchungen gesunder Frauen
– Krebs-Vorsorge-Untersuchungen
– Familien-Planung
– Betreuung von schwangeren Frauen

Wann?
📅 Mittwoch, 12. November 2025
⏰ 14:00 – 16:00 Uhr

Wo?
📍 Stadtforum Dresden
Waisenhausstraße 14, 01067 Dresden
Raum 1-111

Wer?
👩‍⚕️ Referentin: Frau Dr. Kristin Hensel
Frauenärztin

Anmeldung:
📞 Mobil: 0178 15 65 019
📧 E-Mail: mia@medea-dresden.de
👩 Marjan Zokaei
Bitte melden Sie sich bis zum 07. November 2025 an.

Kategorie MIA

Periodenarmut: Warum Menstruationsprodukte kein Luxus sein sollten

Periodenarmut bezeichnet die finanzielle Belastung, die Menstruierende durch den Kauf von Hygieneprodukten erfahren. Der Begriff stammt aus dem Englischen („period poverty“) und beschreibt nicht das Ausbleiben der Periode, sondern den eingeschränkten oder gar fehlenden Zugang zu notwendigen Menstruationsprodukten aufgrund finanzieller Schwierigkeiten.
Die monatlichen Kosten für Menstruationsprodukte variieren stark und liegen je nach Bedarf zwischen fünf und 35 Euro. Obwohl in Deutschland die Mehrwertsteuer für diese Produkte im Jahr 2020 von 19 % auf 7 % gesenkt wurde, bleiben die Kosten für viele Menschen eine erhebliche Belastung. Im Laufe eines Lebens summieren sich diese Ausgaben erheblich. Berechnungen zufolge gibt eine menstruierende Person während ihrer gesamten Zyklusdauer – also über durchschnittlich 38 Jahre hinweg – zwischen 7.000 und 16.000 Euro für Menstruationsprodukte aus. Studien zeigen, dass etwa jede vierte menstruierende Person in Deutschland Probleme hat, sich ausreichend mit Hygieneartikeln zu versorgen. Besonders betroffen sind junge Menschen. Um Geld zu sparen, reduzieren einige Betroffene bewusst den Verbrauch von Tampons oder Binden, zögern den Wechsel hinaus oder nutzen günstigere Alternativen. Dies kann jedoch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, wie ein erhöhtes Infektionsrisiko oder das seltene, aber gefährliche toxische Schocksyndrom.
Viele Betroffene würden sich eine kostenfreie Bereitstellung von Menstruationsprodukten in öffentlichen Einrichtungen wünschen. In einigen Ländern, darunter Schottland und Neuseeland, gibt es bereits Programme, die kostenlose Hygieneartikel in Schulen und öffentlichen Einrichtungen bereitstellen. Auch in Deutschland gibt es Initiativen, die sich für eine bessere Versorgung einsetzen, doch bisher fehlt eine flächendeckende Umsetzung. Besonders Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten sowie Obdachlosenheime und Jugendzentren könnten von einer kostenlosen Bereitstellung profitieren. Nachhaltige Alternativen wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche stellen zudem oft eine hohe einmalige Investition dar, die für von Armut betroffene Personen schwer zu stemmen ist.
Wer bereits Schwierigkeiten hat, das Nötigste wie Lebensmittel zu finanzieren, steht vor der Herausforderung, Hygieneprodukte zu beschaffen, die oft als Luxusgüter betrachtet werden, obwohl sie genauso essenziell sind wie Toilettenpapier. Verschiedene Organisationen und Aktivist*innen setzen sich deshalb für die flächendeckende Bereitstellung von kostenlosen Hygieneprodukten in Schulen, Universitäten und sozialen Einrichtungen ein.
Periodenarmut bleibt eine oft unterschätzte Herausforderung, die nicht nur finanzielle, sondern auch gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen hat. Eine verstärkte Sensibilisierung und politische Maßnahmen könnten dazu beitragen, dass alle Menstruierenden einen sicheren und diskriminierungsfreien Zugang zu notwendigen Hygieneprodukten erhalten.

Kategorie FGZ

Selbstakzeptanz jenseits gesellschaftlicher Normen

Die Art und Weise, wie Menschen ihren eigenen Körper wahrnehmen, wird stark von gesellschaftlichen Idealen und medialen Darstellungen beeinflusst. Besonders Frauen* sind mit unrealistischen Schönheitsstandards konfrontiert, die zu Selbstzweifeln und Körperunzufriedenheit führen können und die Entstehung psychischen Erkrankungen fördern können. Bewegungen wie Body Positivity und Body Neutrality setzen hier an, indem sie alternative Perspektiven auf Körperbilder fördern und sich gegen diskriminierende Normen stellen.

Ursachen und Einflussfaktoren

Die Erwartung, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen, beeinflusst Mädchen* und junge Frauen* bereits früh in ihrem Leben und wird durch Werbung, soziale Medien und gesellschaftliche Konventionen verstärkt. Besonders problematisch sind das Retuschieren von Bildern, Diätkultur und die Verherrlichung bestimmter Körpertypen, die den Druck erhöhen, sich einem unerreichbaren Ideal anzupassen. Hinzu kommt, dass Schönheitsnormen stark mit Diskriminierung verwoben sind. Menschen mit nicht idealtypischen Körperformen, Behinderungen oder bestimmten ethnischen Merkmalen erleben häufiger soziale Ausgrenzung oder Benachteiligung. Dies kann das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen und langfristig zu psychischen Belastungen wie Essstörungen, Angststörungen oder Depressionen führen.

Zahlen und aktuelle Entwicklungen

Studien zeigen, dass eine Mehrheit der Frauen* unzufrieden ist mit ihrem Körper. Essstörungen sind bei Frauen* etwa zehnmal häufiger als bei Männern, wobei besonders junge Mädchen* gefährdet sind. Gleichzeitig wächst jedoch das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen solcher Schönheitsnormen und Bewegungen wie Body Positivity und Body Neutrality gewinnen an Bedeutung.

Was bedeutet „Body Positivity“ und „Body Neutrality“?

Body Positivity fordert, dass alle Körperformen als schön und wertvoll betrachtet werden. Es geht darum, gesellschaftliche Normen infrage zu stellen und ein positives Verhältnis zum eigenen Körper zu entwickeln. Dabei wird oft betont, dass Schönheit vielfältig ist und sich nicht an ein enges Ideal anpassen muss.

Body Neutrality geht noch einen Schritt weiter: Anstatt sich darauf zu konzentrieren, den eigenen Körper schön zu finden, wird der Fokus darauf gelegt, den Körper für das wertzuschätzen, was er leistet, unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild. Diese Perspektive kann besonders hilfreich sein für Menschen, die Schwierigkeiten mit der positiven Selbstwahrnehmung haben, aber dennoch einen gesunden Umgang mit ihrem Körper entwickeln möchten.

Lösungsansätze: Wie kann die Akzeptanz des eigenen Körpers gefördert werden?

Ein wichtiger Schritt ist, sich von unrealistischen Schönheitsidealen zu lösen und bewusst Inhalte zu konsumieren, die vielfältige Körperbilder repräsentieren. Geht es um soziale Medien, kann das Folgen von Accounts, die Diversität zeigen, das Selbstbild stärken. Auf struktureller Ebene braucht es eine Veränderung in der Mode- und Werbebranche, um realistischere Darstellungen von Körpern zu normalisieren. Bildungsprogramme in Schulen und Unternehmen können dazu beitragen, ein gesünderes Selbstbild zu fördern und den Druck durch äußere Erwartungen zu reduzieren.

Langfristig geht es darum, Selbstakzeptanz zu fördern und den eigenen Wert nicht von Äußerlichkeiten abhängig zu machen. Es ist an der Zeit, dass sich alle Menschen, unabhängig von ihrem Erscheinungsbild, in ihrer Haut wohlfühlen dürfen.

Kategorie FGZ

Konzert-Impressionen vom 28.05.

In der wunderschönen und beeindruckenden Kulisse der Trinitatiskirche fand vor drei Wochen unser Soli-Konzert statt.

Mega tolle Künstler*innen wie Ella Beck, IUMA , Paula Petersson, Wannanelly und Fresh Lion haben für uns und den Erhalt unseres Mädchen*projekts MAXI gespielt – und uns mit ihrer Musik berührt und bestärkt. 💜

Das Konzert war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern ein starkes Zeichen der Solidarität: Für Mädchen*, ihre Themen, ihre Räume. Wir danken allen Künstlerinnen, Besucherinnen und Unterstützer*innen von Herzen. Eure Solidarität bedeutet uns sehr viel und gibt uns Kraft für den weiteren Kampf für Geschlechtergerechtigkeit und die bedarfsgerechte Finanzierung sozialer Projekte.

Denn trotz der Freude über die Fortsetzung der Projektförderung – Die Mittel für MAXI werden drastisch gekürzt – und wir sind weiterhin auf Spenden angewiesen um unser Angebot bedarfsgerecht fortzusetzen. Jede Unterstützung zählt!

Daher unterstützt uns gern weiterhin, macht auf das Projekt und unsere Arbeit aufmerksam und
teilt den Link unser Spendenkampagne, damit wir uns weiterhin für die Belange von Mädchen* stark machen können

https://www.betterplace.org/de/projects/147483?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_sticky&utm_source=Link&utm_content=bp

📸 @oliverguhr (Danke!!!)

Vortrag „Gesund werden und Gesund bleiben“ am 22.05.2025

Ein Vortrag für Frauen* mit Migrations-Erfahrung. Der Vortrag ist in einfacher Sprache.
In diesem Vortrag sprechen wir über:

  • Aufgaben der Hausärztin*
  • Akute und chronische Krankheiten
  • Prävention und Vorsorge

Wann?
📅 Donnerstag, 22. Mai 2025
⏰ 13:00 – 15:00 Uhr

Wo?
📍 Rathaus Dresden
Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden
Raum 3/013

Wer?
👩‍⚕️ Referentin: Frau Dr. Petra Peschel
Fachärztin für Allgemeinmedizin

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 20. Mai 2025 an.
Es gibt nur 15 Plätze!

📞 Mobil: 0178 15 65 019
📧 E-Mail: mia@medea-dresden.de
👩 Marjan Zokaei

Kategorie MIA