Kategorie: FGZ

+++Unsere Aktionswoche zum Jubiläum++

Begleitend zum Jubiläum wird es bei uns eine Aktionswoche geben. Diese beinhaltet spannende Workshops für Multiplikator*innen, sowie Angebote für Mädchen* und Frauen* für Austausch, Entspannung und gemeinsames Essen.

Montag; der 01.06.     – Workshop ‚Zyklus und Verhütung für Fachkräfte‘
Anmeldung über: maxi@medea-dresden.de
Kosten: 10,00€

Welche Verhütungsmittel und -methoden gibt es und für wen sind sie geeignet?
Welche sind am sichersten?
Und wie erkläre ich das Menschen mit einer Sprachbarriere?
Wie kann einfache Sprache dabei helfen?

Infos über hormonelle und nichthormonelle Verhütung, zum Zyklus und Natürlicher Familienplanung

Wir teilen unser Erfahrungswissen aus 20 Jahren in der Arbeit mit Mädchen* und Frauen* und stellen Anschauungsmaterial aus der sexuellen Bildung, pädagogische Methoden und den Verhütungsmittelkoffer vor.
                                        

Dienstag; der 02.06.       – Entspannung für Frauen* – mit Atem & sanftem Yoga
                                       
Anmeldung über: fgz@medea-dresden.de

Mittwoch; der 03.06.      – Frauen*Frühstück

Donnerstag; der 04.06.  – Fachkräftekurs “Im Körper ankommen
                                         https://medea-dresden.de/frauengesundheitszentrum/kurse-workshops/
                                         Anmeldung über: fgz@medea-dresden.de
Kosten: 40,00 € /ermäßigt 20,00 € (nach Selbsteinschätzung)

Unser Körper ist im beruflichen Alltag oft vernachlässigt. Mit einer Mischung aus Körperarbeit, Tanz und Improvisation wollen wir uns Zeit für Körper und Seele nehmen. Wir forschen gemeinsam, was uns guttut, wie wir Energie tanken können und wo Leichtigkeit in der Bewegung steckt.
Viele der hier erprobten Übungen können in den Alltag übernommen werden, um Stress abzubauen, eine gesunde Balance zu finden und für bewusste Selbstfürsorge.

Dieser Fachkräfte-Kurs richtet sich an Akteur*innen der Gleichstellungs-, Frauen- und Mädchenarbeit sowie interessierte Frauen*.

Freitag; der 05.06.           – thematischer Mädchen*Treff zum Thema ‚Gesundheit‘

Also seid dabei! Feiert mit uns 30 Jahre Frauen-und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V. und meldet Euch gern an für die Angebote rund um unser Jubiläum! Wir freuen uns auf Euch!

Entspannung für Frauen*

Termin: 2. Juni 2026, 15 bis 16 Uhr

Ort: FMGZ MEDEA e.V., Dürerstraße 99, 01307 Dresden

Das erwartet dich:

  • sanfte Yogaübungen
  • bewusste Atmung
  • kleine Entspannungseinheiten
  • Ruhe und Zeit für dich

Für unser Entspannungsangebot für Frauen* brauchst du keine Vorkenntnisse oder Voraussetzungen. Alle Übungen werden an deine Bedürfnisse angepasst. Komm einfach, wie du bist.

Wir empfehlen bequeme Kleidung. Alles andere ist vor Ort vorhanden.

Das Angebot ist kostenlos.
Anmeldung: fgz@medea-dresden.de
Die Plätze sind begrenzt.

NEU! Offene Frauen*gruppe

Herzlich willkommen zu unserem neuen, monatlichen Angebot. Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat von 10:00 bis 11:30 Uhr im FMGZ MEDEA e.V. Eingeladen sind alle Frauen*, die im Alltag viel tragen, sich oft müde und belastet fühlen oder Kontakt zu anderen Frauen* suchen. Weitere Infos findest du hier.

Für Anmeldung und Fragen melde dich unter fgz@medea-dresden.de

Wir freuen uns auf dich!

Weihnachtsgrüße & Schließzeit


In dieser besonderen Zeit des Jahres möchten wir innehalten und Danke sagen – für Eure Unterstützung, Eure Solidarität und das Vertrauen in die Arbeit des Frauen- und Mädchengesundheitszentrums MEDEA e.V.

Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, achtsam mit sich selbst und miteinander zu sein, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Wir wünschen Euch erholsame Feiertage, Momente der Besinnung und einen guten, kraftvollen Rutsch in ein hoffnungsvolles neues Jahr 2026.

Auch wir lassen das alte Jahr nun in Ruhe ausklingen und sammeln neue Kraft für ein schönes, schöpferisches und solidarisches Neues Jahr, aber auch für alle Herausforderungen, die uns 2026 erwarten.
Daher bleibt das Frauen- und Mädchengesundheitszentrum in der Zeit vom 20.12. bis 04.01.2026 geschlossen. Ab 05.01.2026 sind wir wieder wie gewohnt für Euch da.

Seit achtsam mit Euch selbst und den Menschen in Eurem Nahfeld.
Wir freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr mit Euch.

Herzliche Grüße
Euer Team vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V.

++WORKSHOP ‚STARKE WORTE‘ am 24.11.++

IM RAHMEN DER AKTIONSWOCHE GEGEN PATRIARCHALE GEWALT

Dieser Workshop richtet sich an alle interessierten FLINTA*, die sich im Alltag mehr sprachliche Schlagkraft und Sicherheit wünschen – Für SICH selbst und für ANDERE.

Gemeinsam schaffen wir einen solidarischen Raum, in dem wir über geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt sprechen, uns gegenseitig stärken und Wege finden, sprachlich klar und selbstbewusst zu handeln. Wir stärken Selbstwirksamkeit, üben verbale Reaktionen ein und ermutigen uns gegenseitig, nicht zu schweigen. Teile deine Erfahrungen, finde Verbündete – und werde laut!

Ort: Dürerstr.99
Zeit: 17-19Uhr

Anmeldung: maxi@medea-dresden.de

Periodenarmut: Warum Menstruationsprodukte kein Luxus sein sollten

Periodenarmut bezeichnet die finanzielle Belastung, die Menstruierende durch den Kauf von Hygieneprodukten erfahren. Der Begriff stammt aus dem Englischen („period poverty“) und beschreibt nicht das Ausbleiben der Periode, sondern den eingeschränkten oder gar fehlenden Zugang zu notwendigen Menstruationsprodukten aufgrund finanzieller Schwierigkeiten.
Die monatlichen Kosten für Menstruationsprodukte variieren stark und liegen je nach Bedarf zwischen fünf und 35 Euro. Obwohl in Deutschland die Mehrwertsteuer für diese Produkte im Jahr 2020 von 19 % auf 7 % gesenkt wurde, bleiben die Kosten für viele Menschen eine erhebliche Belastung. Im Laufe eines Lebens summieren sich diese Ausgaben erheblich. Berechnungen zufolge gibt eine menstruierende Person während ihrer gesamten Zyklusdauer – also über durchschnittlich 38 Jahre hinweg – zwischen 7.000 und 16.000 Euro für Menstruationsprodukte aus. Studien zeigen, dass etwa jede vierte menstruierende Person in Deutschland Probleme hat, sich ausreichend mit Hygieneartikeln zu versorgen. Besonders betroffen sind junge Menschen. Um Geld zu sparen, reduzieren einige Betroffene bewusst den Verbrauch von Tampons oder Binden, zögern den Wechsel hinaus oder nutzen günstigere Alternativen. Dies kann jedoch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, wie ein erhöhtes Infektionsrisiko oder das seltene, aber gefährliche toxische Schocksyndrom.
Viele Betroffene würden sich eine kostenfreie Bereitstellung von Menstruationsprodukten in öffentlichen Einrichtungen wünschen. In einigen Ländern, darunter Schottland und Neuseeland, gibt es bereits Programme, die kostenlose Hygieneartikel in Schulen und öffentlichen Einrichtungen bereitstellen. Auch in Deutschland gibt es Initiativen, die sich für eine bessere Versorgung einsetzen, doch bisher fehlt eine flächendeckende Umsetzung. Besonders Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten sowie Obdachlosenheime und Jugendzentren könnten von einer kostenlosen Bereitstellung profitieren. Nachhaltige Alternativen wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche stellen zudem oft eine hohe einmalige Investition dar, die für von Armut betroffene Personen schwer zu stemmen ist.
Wer bereits Schwierigkeiten hat, das Nötigste wie Lebensmittel zu finanzieren, steht vor der Herausforderung, Hygieneprodukte zu beschaffen, die oft als Luxusgüter betrachtet werden, obwohl sie genauso essenziell sind wie Toilettenpapier. Verschiedene Organisationen und Aktivist*innen setzen sich deshalb für die flächendeckende Bereitstellung von kostenlosen Hygieneprodukten in Schulen, Universitäten und sozialen Einrichtungen ein.
Periodenarmut bleibt eine oft unterschätzte Herausforderung, die nicht nur finanzielle, sondern auch gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen hat. Eine verstärkte Sensibilisierung und politische Maßnahmen könnten dazu beitragen, dass alle Menstruierenden einen sicheren und diskriminierungsfreien Zugang zu notwendigen Hygieneprodukten erhalten.

Kategorie FGZ

Selbstakzeptanz jenseits gesellschaftlicher Normen

Die Art und Weise, wie Menschen ihren eigenen Körper wahrnehmen, wird stark von gesellschaftlichen Idealen und medialen Darstellungen beeinflusst. Besonders Frauen* sind mit unrealistischen Schönheitsstandards konfrontiert, die zu Selbstzweifeln und Körperunzufriedenheit führen können und die Entstehung psychischen Erkrankungen fördern können. Bewegungen wie Body Positivity und Body Neutrality setzen hier an, indem sie alternative Perspektiven auf Körperbilder fördern und sich gegen diskriminierende Normen stellen.

Ursachen und Einflussfaktoren

Die Erwartung, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen, beeinflusst Mädchen* und junge Frauen* bereits früh in ihrem Leben und wird durch Werbung, soziale Medien und gesellschaftliche Konventionen verstärkt. Besonders problematisch sind das Retuschieren von Bildern, Diätkultur und die Verherrlichung bestimmter Körpertypen, die den Druck erhöhen, sich einem unerreichbaren Ideal anzupassen. Hinzu kommt, dass Schönheitsnormen stark mit Diskriminierung verwoben sind. Menschen mit nicht idealtypischen Körperformen, Behinderungen oder bestimmten ethnischen Merkmalen erleben häufiger soziale Ausgrenzung oder Benachteiligung. Dies kann das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen und langfristig zu psychischen Belastungen wie Essstörungen, Angststörungen oder Depressionen führen.

Zahlen und aktuelle Entwicklungen

Studien zeigen, dass eine Mehrheit der Frauen* unzufrieden ist mit ihrem Körper. Essstörungen sind bei Frauen* etwa zehnmal häufiger als bei Männern, wobei besonders junge Mädchen* gefährdet sind. Gleichzeitig wächst jedoch das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen solcher Schönheitsnormen und Bewegungen wie Body Positivity und Body Neutrality gewinnen an Bedeutung.

Was bedeutet „Body Positivity“ und „Body Neutrality“?

Body Positivity fordert, dass alle Körperformen als schön und wertvoll betrachtet werden. Es geht darum, gesellschaftliche Normen infrage zu stellen und ein positives Verhältnis zum eigenen Körper zu entwickeln. Dabei wird oft betont, dass Schönheit vielfältig ist und sich nicht an ein enges Ideal anpassen muss.

Body Neutrality geht noch einen Schritt weiter: Anstatt sich darauf zu konzentrieren, den eigenen Körper schön zu finden, wird der Fokus darauf gelegt, den Körper für das wertzuschätzen, was er leistet, unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild. Diese Perspektive kann besonders hilfreich sein für Menschen, die Schwierigkeiten mit der positiven Selbstwahrnehmung haben, aber dennoch einen gesunden Umgang mit ihrem Körper entwickeln möchten.

Lösungsansätze: Wie kann die Akzeptanz des eigenen Körpers gefördert werden?

Ein wichtiger Schritt ist, sich von unrealistischen Schönheitsidealen zu lösen und bewusst Inhalte zu konsumieren, die vielfältige Körperbilder repräsentieren. Geht es um soziale Medien, kann das Folgen von Accounts, die Diversität zeigen, das Selbstbild stärken. Auf struktureller Ebene braucht es eine Veränderung in der Mode- und Werbebranche, um realistischere Darstellungen von Körpern zu normalisieren. Bildungsprogramme in Schulen und Unternehmen können dazu beitragen, ein gesünderes Selbstbild zu fördern und den Druck durch äußere Erwartungen zu reduzieren.

Langfristig geht es darum, Selbstakzeptanz zu fördern und den eigenen Wert nicht von Äußerlichkeiten abhängig zu machen. Es ist an der Zeit, dass sich alle Menschen, unabhängig von ihrem Erscheinungsbild, in ihrer Haut wohlfühlen dürfen.

Kategorie FGZ

Wechseljahre: Ein entscheidender Lebensabschnitt der Frauen*gesundheit

Die Wechseljahre, medizinisch als Klimakterium bezeichnet, markieren eine Phase natürlicher  hormoneller Veränderungen, die meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auftritt und durchschnittlich fünf bis acht Jahre andauert. In den Wechseljahren sinkt die Produktion der Hormone Östrogen und Progesteron, was verschiedene körperliche Veränderungen mit sich bringt. Die Menstruationszyklen werden zunächst unregelmäßig, bevor die Periode schließlich ganz ausbleibt. Bleib die Periode bereits seit mindestens einem Jahr aus, spricht man von der sogenannten Menopause.

Während für viele Frauen* die Wechseljahre mit Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen verbunden sind, verlaufen sie aber auch für ein Drittel weitgehend beschwerdefrei. Vor allem spielen Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden und die Bewältigung der Beschwerden. Von einer medikamentösen Behandlung durch Hormonersatztherapie wird immer mehr abgesehen. Über Risiken und Nutzen sollte durch Fachärzt*innen umfangreich informiert und eine Entscheidung gut abgewogen werden.

Die sinkenden Hormonspiegel beeinflussen zudem auch die Beschaffenheit von Haut und Schleimhäuten, wodurch diese trockener und weniger elastisch werden können. Auch der Fett- und Muskelstoffwechsel verändert sich, was sich auf die Körperzusammensetzung auswirken kann. Ebenso nimmt die Knochendichte ab, was das Risiko für Osteoporose erhöhen kann, was sich wiederum daran zeigt, dass Frauen* signifikant häufiger an Osteoporose erkranken als Männer. Viele Erkrankungen hängen vor allem mit dem Altern zusammen, wie eben auch Krebs- oder Herz-Kreislauferkrankungen. Die hormonellen Umstellungen können dennoch Veränderungen mit sich bringen, die das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen. Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen helfen, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Lange wurden die Wechseljahre als Phase des Verlustes betrachtet. Zunehmend werden sie aber als Beginn einer neuen, selbstbestimmten Lebensphase verstanden. Sie gestalten sich vielmehr als eine Zeit des Wandels und der Neuorientierung. Viele Frauen* erleben in dieser Phase gesteigerte Selbstsicherheit und eine neue Sensibilität für eigene Bedürfnisse.

Die Wahrnehmung dieser Zeit wird immer noch stark von gesellschaftlichen und kulturellen Faktoren beeinflusst. Überholte teils patriarchale Vorstellungen von Weiblichkeit, Attraktivität, Sexualität und Gesundheit beeinflussen stark unser Bild von Wechseljahren. Gesellschaftliche Erwartungen, Vorurteile, Klischees und mangelnde Aufklärung führen dazu, dass Wechseljahre für viele Frauen* mit Unsicherheit, Scham oder Ängsten behaftet sind.

Ein offener, enttabuisierender Umgang mit den Wechseljahren hilft deshalb, stereotype Vorstellungen aufzubrechen und Frauen* darin zu bestärken, diese Lebensphase selbstbewusst zu gestalten. Eine umfassendere Aufklärung, ehrlicher gesellschaftlicher Diskurs und die Sichtbarmachung unterschiedlicher Erfahrungen können dazu beitragen, das Bewusstsein für diese Lebensphase zu stärken und Frauen* zu ermutigen, ihre eigenen Bedürfnisse mehr wahrzunehmen und aktiv für ihre Gesundheit einzutreten.

Eine Buchempfehlung von uns zum Thema ist Miriam Steins „Die gereizte Frau – Was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat“. Stein räumt zusammen mit anderen Expertinnen Klischees und Vorurteile rund um die Wechseljahre auf und schafft es so einen weniger schambehafteten, tabuisierenden Blick auf das Thema zu erlangen.

Passend zum Thema veranstaltet das Deutsche Hygienemuseum in Dresden zudem auch die Veranstaltungsreihe „Wechseljahre – Über die weibliche Lebensmitte“. Inhalte sind die körperlichen Veränderungen, aber auch gesellschaftliche Erwartungen und Rollenvorstellungen bezüglich Weiblichkeit und Attraktivität sowie die lebensgeschichtlichen Neuorientierungen, die sich in dieser Zeit oftmals ergeben.

Hier die Veranstaltungsdetails:

06.03.2025 –  Sinn und Identität: Sinn und Identität in den Wechseljahren – Wie haben sich die gesellschaftlichen Verhältnisse und Geschlechterrollen verändert? Gipfel oder Talsohle des Glücks (19:00 – 21:00 Uhr)

  • Gespräch mit den Autorinnen Jackie Thomae & Stephanie de Velasco

13.03.2025 – Körper und Psyche: Körper und Psyche in den Wechseljahren – Welche neuen medizinischen Erkenntnisse gibt es, welche Möglichkeiten bieten sie? (19:00 – 21:00 Uhr)

  • Expertinnen-Gespräch u. a. mit Prof. Dr. Mandy Mangler vom Gyncast Podcast

27.03.2025 – Arbeitswelt und Gesellschaft: Arbeitswelt und Gesellschaft in den Wechseljahren – Welchen Einfluss haben die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen? (19:00 – 21:00 Uhr)

  • Darüber wird mit Expertinnen aus Literatur, Medizin, Psychologie und Arbeitsmarktforschung und mit Coaches und Menofluencerinnen gesprochen, u. a. auch mit Journalistin Miriam Yung Min Stein.

03.04.2025 – Ist Sex ab 50 besser? (19:00 – 21:30 Uhr)

  • Lesung und Gespräch mit Autorin Susann Rehlein

Feministischer Frauen*kampftag 2025

Anlässlich des feministischen Frauen*kampftages erinnern wir uns daran: Der Kampf ist noch nicht vorbei – und er wird nicht vorbei sein, bis alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Sexualität in Würde und Freiheit leben können.

Heute und morgen und an jedem anderen Tag fordern wir eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung, die allen zugute kommt und niemanden zurücklässt. Die Gesundheit von Mädchen* und Frauen* ist nicht verhandelbar, und wir werden nicht zulassen, dass sie auf der Strecke bleibt.

Und wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen. Denn wir wissen, dass Feminismus nicht nur ein Kampf für Mädchen* und Frauen* ist, sondern ein Kampf für eine gerechtere Gesellschaft für alle Geschlechter. Eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund von Geschlechtsidentität oder Sexualität diskriminiert wird. Eine Gesellschaft, in der Machtverhältnisse aufgebrochen und Geschlechterstereotype überwunden werden.

Wir kämpfen für eine Welt, in der patriarchale Gewalt keine Alltäglichkeit mehr ist.

Unser Widerstand ist bunt und vielfältig. Wir stehen hier als Feminist*innen aller Geschlechter, Altersgruppen und Hintergründe. Wir sind laut für alle, die nicht gehört werden. Für alle, die im Sichtbaren und Unsichtbaren kämpfen: Zuhause, im Job, in der Politik und auf der Straße.

Unsere Forderung ist also klar und kompromisslos: Wir wollen keine halben Zugeständnisse. Wir wollen keine Geduld. Wir wollen Gerechtigkeit – jetzt!

Lasst uns heute und an jedem weiteren Tag auf die Straße gehen. Lasst uns einander unterstützen und stärken. Lasst uns Bündnisse und Banden schmieden. Denn wenn wir gemeinsam kämpfen, können wir unsere Welt verändern.

Solidarität ist unsere Stärke. Feminismus bleibt unbequem. Und das ist gut so.