Kategorie: Aktuelles FGZ

Wegwarte – Heilpflanze des Jahres 2020

Die heute eher in Vergessenheit geratene Gemeine oder Gewöhnliche Wegwarte war bereits 2005 »Gemüse des Jahres«, da ihre Kulturformen Chicorée und Radicchio relativ bekannt sind und dank ihrer enthaltenen Bitterstoffe als Beitrag zu einer gesunden Ernährung gelten.

2009 wurde die heimische Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler zur »Blume des Jahres« gekürt.

Erste Aufzeichnungen zur Wegwarte finden sich in ägyptischen Papyrustexten aus dem 4. Jahrtausend vor Christus. In der Antike wurde sie als Heil- und Nutzpflanze verwendet. Ihre Bedeutung im Volksglauben, der Naturmedizin und in der allgemeinen Beachtung als „einfach nur schöne“ Blume, spiegeln sich in unzähligen Namen wie Zichorie, Wegeleuchte, Rattenwurz, Blaue Blume der Romantik, Wegweise, Wilde Endivie, usw. wider. Hildegard von Bingen bezeichnete sie als „Sunnenwirbel“, da sich ihre Blüten immer der Sonne zuneigen.

Die Wegwarte wirkt verdauungsfördernd, kreislaufstärkend, kräftigend, schweißtreibend, hautklärend.

Anwendung als Tee der den Appetit fördert, die Magensaftsekretion steigert, Leber und Galle anregt und folglich die Verdauung erleichtert

1,5 – 2,0 Gramm fein geschnittener Wurzel-Droge werden mit 150 ml kaltem Wasser übergossen, man erhitzt zum Sieden, lässt 2 – 3 Min kochen und seiht dann ab.       

oder

1 TL getrocknetes Wegwartenkraut wird mit 1/4 l kochendem Wasser aufgegossen, 10 min. ziehen gelassen, abgeseiht.

Der Tee wird als Bittertee ½ Std vor dem Essen getrunken und sollte nicht gesüßt werden.

Die Blätter und Stängel bereichern Salate, Suppen, Pfannengemüse und können wie Spinat zubereitet werden. Mit Beginn der Blütezeit schmecken die Blätter bitterer. Gewässert oder blanchiert verliert sich die Bitterkeit allerdings.

Die Blüten können als Farbtupfer in Salaten frisch verwendet werden.

Anwendung als Kaffeeersatz, der statt Koffein, laut Deutschem Ernährungsberatungs- und- Informationsgesetz, gesunde Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, u.a. liefert und im Gegensatz zu Kaffeealternativen aus Getreide frei von Gluten ist.

Anwendung als Tinktur

Für eine Tinktur verwenden Sie klein gehackte Wurzelteile, geben diese in ein entsprechend großes Schraubglas und übergießen sie mit Weißwein im Verhältnis 1:12. Nach 14 Tagen wird der Ansatz abgeseiht. Davon täglich morgens ein Likörglas trinken. Das in den Wurzeln enthaltene Inulin ist ein präbiotischer löslicher Ballaststoff, der die Darmflora positiv beeinflusst, indem er die Ansiedlung der positiven Darmbakterien (Laktobakterien und Bifidobakterien) unterstützt. Laut aktuellen Studien weiß man, dass Inulin das Dickdarmkrebsrisiko minimieren kann, die Aufnahme von Mineralstoffen und folglich die Knochenmineralisierung fördern kann.

Bild von Ulrike Leone auf Pixabay

Frauengesundheitsberatung während der Sommerferien

Glas mit Blüten

Während der Ferien sind wir jeden Montag zwischen 14.00 und 17.30 Uhr und jeden Donnerstag zwischen 8.30 und 10.00 Uhr telefonisch unter 01577/ 040 83 82 für Sie erreichbar. Sie können sich in dieser Zeit zu Themen rund um Ihre Gesundheit beraten lassen oder auch einen persönlichen Termin außerhalb der Telefonsprechzeit mit uns vereinbaren. Sowohl zu allgemeinen Fragen als auch bei Fragen zu ganz konkreten Symptomen und Krankheiten erhalten Sie fundierte und aktuelle Informationen aus schul- und aus alternativmedizinischer Sicht.

Ansprechpartnerinnen: Karina Rabe und Anne Dschietzig
Kontakt: fgz[at]medea-dresden.de

Aktuelle Öffnungs- und Telefonsprechzeiten

Glas mit Blüten

Offenen Frauengesundheitsberatung (telefonisch und persönlich im FGZ MEDEA):
Mo   14.00 – 17.30 Uhr
Do    08.30 – 10.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Allgemeine Telefonsprechzeiten des Frauengesundheitszentrums
unter 0351/ 8495679:
Mi 09.00 – 12.00 Uhr
Fr 09.00 – 13.00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten stehen wir für Beratungsanfragen via Mail zur Verfügung.

Weihnachtspause 18.12.2019-05.01.2020

Mit einem leckeren Rezept verabschieden sich die Mitarbeiterinnen des Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA sich ab dem 18.12.2019 in die Weihnachtspause.

Ab dem 06.01.2020 sind wir wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Kürbiskern-Kipferl (aus Schrot&Korn 11/2019)

Zutaten:
100g gemahlene Kürbiskerne
275g Weizenmehl, Type 1050
90g   Puderzucker
1 Prise Salz
Mark einer ½ Vanilleschote
180g kalte Butter, in Stücke zerteilt
2      Eigelb
5 EL Kürbiskernöl
100g dunkle Kuvertüre
etwas Mehl zum Arbeiten

Zubereitung:

  1. Gemahlene Kürbiskerne mit Mehl, Puderzucker, Vanillemark, Butter, Eigelb und Kürbiskernöl zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Den Teig abgedeckt 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Aus dem Teig zwei gleich lange und dicke Rollen formen. Die beiden Rollen in je 38 gleich dicke Stücke teilen.
  4. Auf einer bemehlten Fläche Kipferl von ca. 6 cm Länge formen. Die Enden sollen spitz zulaufen.
  5. Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech legen und ca. 11 min backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  6. Kuvertüre nach Packungsanleitung im Wasserbad schmelzen lassen und die Spitzen in die flüssige Schokolade tauchen. Kipferl auf ein Gitter legen und Kuvertüre trocknen lassen.

MEDEA beim 7. REWE-Frauenlauf

Am Samstag, den 14. September 2019 waren die Mitarbeiterinnen des Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V. zum 7. Mal als Charity-Partner beim Dresdner Frauenlauf dabei. Je gelaufen Kilometer erhalten wir 5 Cent. Als Dank an die Läuferinnen haben wir etwa 350 Rosen verteilt. Darüber hinaus gab es an unserem Stand auch Informationen zu unseren Seminar- und Beratungsangeboten.

Schmökern in der FGZ-Bibliothek

Ab dem 19.08.2019 ist das Frauengesundheitszentrum mit neuen Öffnungszeiten zurück aus der Sommerpause.

Montags zwischen 15.00 und 17.30 Uhr sowie donnerstags zwischen 8.30 und 9.30 Uhr können Frauen zur offenen Gesundheitsberatung vorbeikommen oder einfach in unserer Bibliothek stöbern. Neben interessanten Büchern zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen kann auch in der Clio – Die Zeitschrift für Frauengesundheit geschmökert werden.

clio Nr. 88 „Gynäkologie im Fokus“

  • Verbunden leben – der Menstruationszyklus
  • Nicht alles im Fluss – Blutungsstörungen im weiblichen Zyklus
  • Vor der Regel wechselhaft – das Prämenstruelle Syndrom
  • Myome – aktuelle Trends der Schulmedizin
  • Das Polyzystische Ovarial-Syndrom (PCOS)
  • Endometriose – eine systemische Erkrankung
  • Stärkung des Milieus – Vorbeugung und Behandlung bei Vaginalinfektionen
  • Aktuelles, Buchtipps

Druckfrisch – Veranstaltungsplan Juli bis Dezember 2019 ist da

Spannende Veranstaltungen für das 2. Halbjahr 2019 finden Sie im Veranstaltungsplan des Verbundes der Dresdner Frauenprojekte. Dieser liegt in den Frauenprojekten und an zahlreichen anderen Orten in Dresden aus.

Das Frauengesundheitszentrum MEDEA bietet u.a. WenDo-Kurse für Frauen sowie für Mütter und Töchter an. Mit unserem Kräuterseminar bringen wir Sie gesund durch Herbst und Winter. Schauen Sie doch mal rein.

28. Mai: Tag der Frauengesundheit

Jedes Jahr am 28. Mai bietet der Internationale Aktionstag für Frauengesundheit die Möglichkeit einen Blick auf die gesundheitliche Situation von Frauen zu werfen. Frauen leben heute oft in zwei Welten, einer öffentlichen, in der sie berufstätig, oft ehrenamtlich engagiert und politisch aktiv sind. Und parallel dazu in einer privaten Welt, in der sie, weiterhin einen Großteil der Sorgearbeiten wie Haushaltsführung und Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Personen übernehmen. Natürlich sehen wir heutzutage auch viele Männer, die Kinder versorgen, den Einkauf und Arbeiten im Haushalt erledigen. Trotzdem bleibt die Hauptverantwortung bei den Frauen. 2012/2013 war die Wochenarbeitszeit (Erwerbs- und Sorgearbeitszeit addiert) beider Geschlechter mit 45,5 Stunden bei den Frauen und 44,5 Stunden bei den Männern annähernd identisch. Allerdings mit einem großen Unterschied: Männer werden für mehr als 50 % der von ihnen erbrachten Arbeitszeit bezahlt. Frauen hingegen leisten zwei Drittel ihrer Arbeitszeit unbezahlt.[1]

Durch die hohen beruflichen wie privaten Anforderungen fühlen sich viele Frauen stark belastet. Nicht selten entwickeln sich daraus gesundheitliche Beeinträchtigungen, die sich später als psychosomatische und chronische Krankheiten manifestieren. Als Frauengesundheitszentrum unterstützen wir Frauen dabei, gesund zu bleiben oder wieder zu werden. In unserer ganzheitlichen Frauengesundheitsberatung steht die Frau mit ihrer individuellen gesundheitlichen Situation im Zentrum. Sie erhält Informationen zu bewährten schul- und alternativmedizinischen Behandlungsmethoden, die zu ihren aktuellen Lebensverhältnissen passen.

Weiterhin bietet das Frauengesundheitzentrum Seminare, Workshops und Vorträge zu den Themen gesunde Lebensweise (Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit), Entspannung und Selbstbehauptung (WenDo) an. Unsere aktuellen Angebote finden Sie auf unserer Homepage www.medea-dresden.de/frauengesundheitszentrum.

Kontakt:
Janett Schmiedgen (FGZ-Mitarbeiterin)
Frauengesundheitszentrum (FGZ) im Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V.
Email: fgz[at]medea-dresden.de
Telefon: 0351 849 56 79               Mobil: 0157 70 40 83 82


[1] Tobias Staiger (2016): Familienarbeit und Erwerbsarbeit aus Geschlechterperspektive. In: Petra Kolip, Klaus Hurrelmann (Hg.): Handbuch Geschlecht und Gesundheit. Männer und Frauen im Vergleich, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Hogrefe Verlag, S. 101-112

Frauenspaziergang anläßlich des Frauengesundheitstages

Anlässlich des Tages der Frauengesundheit veranstaltet das Frauengesundheitszentrum einen Spaziergang durch die Dresdner Neustadt.
Auf einem Spaziergang am Rand des Szeneviertels erzählt Una Giesecke, Autorin des Buchs „Von Maria bis Mary“, Geschichte(n) aus der Äußeren Neustadt über und für Frauen. Vor historischen Fassaden und dahinter geht es um Mütter und Kinder, Existenzgründerinnen oder Künstlerinnen.

Kosten: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (Barzahlung bei Stadtführerin)
Nächster Termin: 24.05.2019, 17.00 Uhr
Treff: Straßenbahnhaltestelle Linie 11 Diakonissenkrankenhaus stadtauswärts
Dauer: ca. 2 Stunden
weitere Infos/Anfragen:  fgz[at]medea-dresden.de